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Öffentliche Führung jeweils am Samstag

Führung durch die Zuger Altstadt

 

Die malerische Zuger Altstadt gibt mit ihren Erkern, bunten Fassaden und kleinen Gassen ein idyllisches Bild ab. Doch die Geschichte der kleinen Stadt am See war bewegter, als ihr beschaulicher Anblick es heute vermuten lässt! 

 

Bei der Führung durch die Altstadt erfahren Sie das Wichtigste über die Geschichte der Stadt Zug, über ihre Höhepunkte und über ihre Katastrophen. Erkunden Sie den charakteristischen Zytturm, das Rathaus mit dem Gotischen Saal, die spätgotische St. Oswalds Kirche und einiges mehr. Viel Überraschendes wartet bei diesem Rundgang darauf, entdeckt zu werden: Zum Beispiel, wieso das Leben in der Altstadt früher alles andere als attraktiv war.

 

Die Führung findet bei jedem Wetter statt. 

 

Treffpunktjeweils am Samstag, um 09.50 Uhr beim Zytturm

Kosten: CHF 5.00 pro Person (wird vor Ort eingezogen),
Teilnehmer/Teilnehmerinnen unter 18 Jahren gratis

Anmeldung nicht erforderlich 

Schwerpunktführung


Alte Verkehrswege

Werner Weber

Alte Verkehrswege

 

Wege und Strassen waren bis vor wenigen Jahren einzig und allein Wanderrouten und Verkehrsachsen. 

Die Entwicklung der Stadt Zug ist verbunden mit der von Zürich aus im Gotthardtransit und teilweise auch im Verkehr in die Innerschweiz erfolgten Verkehrsverlagerung. In neuer Ausrichtung der Route über den Zürichsee und Horgen setzte sich Zug als bedeutendster Verkehrsort des Kantons durch. Wichtige Bedingung dafür war die 1359 erfolgte Verleihung des Rechts, von Zug aus ein Sustfahr. Die Güter, die in jener Zeit die zugerische Sust durchliefen, waren vorab Salz, Getreide und Wein. 

Die wichtigste Strasse war deshalb die Säumerstrasse von Horgen über die Sihlbrücke nach Zug.

 

Zug – ein brückenreicher Kanton

Die älteste Zuger Brücke ist  die unscheinbare, trocken gemauerte Bogenbrücke bei Deinikon. Sie wurde Ende des 17. oder Anfang des 18. Jahrhunderts gebaut und diente dem Saumverkehr zwischen Zug und Horgen. Aus der Mitte des 19. Jahrhunderts bestehen noch zwei weitere gedeckte Holzbrücken. Die Sihlbrücke aus den Jahren 1849/50, die bis 1960 bei Sihlbrugg stand und dann wenige Kilometer flussaufwärts versetzt wurde und die Reussbrücke bei Sins. Aber auch später entstanden noch Brücken, die – wie der Viadukt im Lorzentobel – unsere Aufmerksamkeit verdienen.

 

Mit Werner Weber

 

Die Führung findet bei jeder Witterung statt.

 

Datum: Samstag 15. Mai 2021
Treffpunkt: 09.50 Uhr beim Zytturm
Kosten: CHF 5.00 pro Person, 
Teilnehmer/innen unter 18 Jahren gratis
Anmeldung: nicht erforderlich

 

 

Schwerpunktführung


Frauenstadtrundgang

Elisabeth Huber

Frauenstadtrundgang

 

Vom Mittelalter bis zum Frauenstimmrecht

Von Mägden am Kolinbrunnen, von Frauenspenden zur St.-Oswalds-Kirche, von der Marienverehrung, von der ersten Lehrerin, vom Frauenrecht und Prozessen im Rathaus und vielem mehr in der Altstadt.

 

Mit Elisabeth Huber

 

Die Führung findet bei jeder Witterung statt.

 

Datum: 29. Mai 2021 

Treffpunkt: 09:50 Uhr beim Zytturm

Kosten: CHF 5.00 pro Person, Teilnehmer/Teilnehmerinnen unter 18 Jahren gratis

Anmeldung: nicht erforderlich

 

 

Schwerpunktführung


Innenhöfe in der Altstadt

Andreas Bossard

 

Ab in die Hinterhöfe!

Eine Stadtführung für uns Zugerinnen und Zuger: Ab in die Hinterhöfe!

Sind die Hinterhöfe unserer Altstadt etwas Anrüchiges? Darf man die Hinterhöfe der erweiterten  Altstadt zeigen?

«Hof» tönt edel, fast ein wenig fürstlich. Welche Gedanken kommen Ihnen beim Begriff «Hinterhof»?

Alt Stadtrat Andreas Bossard entführt Sie in einige Hinterhöfe unserer historischen Stadt. Er wird auch «Türöffner» zu privaten Hinterhöfen sein. 

 

Mit Andreas Bossard

 

Die Führung findet bei jedem Wetter statt. 

                  

Datum: 5. Juni 2021
Treffpunkt: 09:50 Uhr beim Zytturm

Kosten: CHF 5.00 pro Person, Teilnehmer/Teilnehmerinnen unter 18 Jahren gratis

Anmeldung: nicht erforderlich

 

 

 

 

 

Schwerpunktführung


St. Oswald

Jürg Johner

Kirche St. Oswald

 

Die ab 1478 errichtete Kirche St. Oswald zählt zu den bedeutendsten Baudenkmälern der Spätgotik in der Schweiz. 

 

Bauherr war Johannes Eberhart, Magister und Stadtpfarrer in Zug, dessen Familie das Gebäude der Burg und das umliegende Land gehörte. Dieses stellte er für den Kirchenbau zur Verfügung, den er nicht nur initiierte, sondern auch selber organisierte. 

 

Eberhart führte genau Buch, welche Gelder für den Bau aufgewendet wurden und wer was und wieviel schenkte. Das Verzeichnis wurde «Baurodel» genannt. Hinter vielen Stiftungseinträgen notierte Magister Eberhart: «Got lon ihm und sant Oswald.» 

 

Dies und vieles mehr erfahren Sie bei diesem Besuch.

 

Mit Jürg Johner

 

Die Führung findet bei jedem Wetter statt.

 

Datum: 12. Juni 2021            

Treffpunkt: 09:50 Uhr beim Zytturm

Kosten: CHF 5.00 pro Person, Teilnehmer/Teilnehmerinnen unter 18 Jahren gratis

Anmeldung: nicht erforderlich

Schwerpunktführung


Männersicht — Frauensicht

Donatus Stemmle

Männersicht - Frauensicht - Ein Widerspruch?

 

Männer schreiben Geschichte, Männer sind Helden und meist sind auch Männer die Brunnenfiguren. 

Wo aber versteckt sich die weibliche Sichtweise in Zug? Wer genauer hinsieht oder vielmehr hinhört, wird selbst in unserer Stadt weibliche Kontrapunkte entdecken. 

Im Rahmen eines spannenden Rundgangs soll dies sichtbar werden. Stichworte wie Selbdritt, Greth, Friederike, Isabella, Agatha oder Zuger-Lisi mögen für’s Erste genügen.

 

Mit Donatus Stemmle

 

Die Führung findet bei jeder Witterung statt.

 

Datum: Samstag, 3. Juli 2021

Treffpunkt: 09:50 Uhr  Zytturm 

Kosten: CHF 5.00 pro Person, Teilnehmer/innen unter 18 Jahren gratis

Anmeldung: nicht erforderlich

 

 

Schwerpunktführung


Stadtbefestigung

Markus Hürlimann

Stadtbefestigung

 

Welche Funktion hatte eine Stadtmauer? Die Vorteile waren vor allem wirtschaftlicher Art: Kontrolle der Verkehrswege und über den Markt und die Erhebung von Zöllen und Abgaben. Die Mauer trennte die Stadt vom Umland ab und hatte so auch eine hoheitliche Funktion. Dazu kamen polizeiliche Aufgaben: Sie bot Sicherheit (die Tore wurden in der Nacht geschlossen) und hielt unerwünschte Personen von der Stadt fern (Diebe und Vagabunden). Zudem war immer wieder mit ansteckenden Krankheiten und Seuchenzügen zu rechnen (z. B. mit der Pest). In Kriegszeiten aber war die Verteidigungsfunktion die wichtigste Aufgabe.

 

Mit Markus Hürlimann

 

Die Führung findet bei jedem Wetter statt. 

 

Datum: 10. Juli 2021

Treffpunkt: 09:50 Uhr beim Zytturm

Kosten: CHF 5.00 pro Person, Teilnehmer/Teilnehmerinnen unter 18 Jahren gratis

Anmeldung: nicht erforderlich

 

Schwerpunktführung


Alte Verkehrswege

Werner Weber

Alte Verkehrswege

 

Wege und Strassen waren bis vor wenigen Jahren einzig und allein Wanderrouten und Verkehrsachsen. 

Die Entwicklung der Stadt Zug ist verbunden mit der von Zürich aus im Gotthardtransit und teilweise auch im Verkehr in die Innerschweiz erfolgten Verkehrsverlagerung. In neuer Ausrichtung der Route über den Zürichsee und Horgen setzte sich Zug als bedeutendster Verkehrsort des Kantons durch. Wichtige Bedingung dafür war die 1359 erfolgte Verleihung des Rechts, von Zug aus ein Sustfahr. Die Güter, die in jener Zeit die zugerische Sust durchliefen, waren vorab Salz, Getreide und Wein. 

Die wichtigste Strasse war deshalb die Säumerstrasse von Horgen über die Sihlbrücke nach Zug.

 

Zug – ein brückenreicher Kanton

Die älteste Zuger Brücke ist  die unscheinbare, trocken gemauerte Bogenbrücke bei Deinikon. Sie wurde Ende des 17. oder Anfang des 18. Jahrhunderts gebaut und diente dem Saumverkehr zwischen Zug und Horgen. Aus der Mitte des 19. Jahrhunderts bestehen noch zwei weitere gedeckte Holzbrücken. Die Sihlbrücke aus den Jahren 1849/50, die bis 1960 bei Sihlbrugg stand und dann wenige Kilometer flussaufwärts versetzt wurde und die Reussbrücke bei Sins. Aber auch später entstanden noch Brücken, die – wie der Viadukt im Lorzentobel – unsere Aufmerksamkeit verdienen.

 

Mit Werner Weber

 

Die Führung findet bei jeder Witterung statt.

 

Datum: Samstag 11. September 2021
Treffpunkt: 09.50 Uhr beim Zytturm
Kosten: CHF 5.00 pro Person, 
Teilnehmer/innen unter 18 Jahren gratis
Anmeldung: nicht erforderlich 

 

 


Zug im Spiegel der Schweizer Geschichte – eine politische Instrumentalisierung?

Donatus Stemmle

Zug im Spiegel der Schweizer Geschichte – eine politische Instrumentalisierung?

 

Die Geschichte eines Landes wie eines Kantons oder einer Stadt spiegeln jeweils komplex zugleich Altertum, Mittelalter, Neuzeit und Gegenwart. Es ist deshalb nicht einfach, das Wahrhafte vom Sagenhaften zu unterscheiden. In diesem «DurchZug» nähern wir uns der Schnittmenge von Zuger und Schweizer Geschichte mittels Objekten, Fakten und Bildern – samt ihren Projektionen in der je verschiedenen Zeiten, in den sie entstanden. 

 

Aufbruch der Habsburger / Recht auf einen Brückenzoll / Treueschwur auf Österreich / Überfall auf Nachbarstädte / im Namen des Königs / Eidgenössischer Schiedsspruch / Tagsatzung in der Neuzeit / Handelskrieg / Wirtschaftsaufschwung / Münzstätte / Hauptstadt des Kts. Waldstätten / Hexenverfolgung ein Phänomen der Neuzeit / nun integriert im Bundesstaat / letzte Landsgemeinde / ein Liberaler verkannt, vertrieben, geehrt ...

 

Meine Sichtweise und Auswahl betrachte ich als «rein zufällig» und deshalb subjektiv, was heisst, dass andere Kontexte ebenso stimmig sein könnten. Ich freue mich auf das gemeinsame Betrachten in der Altstadt Zug.

 

Mit Donatus Stemmle.

 

Die Führung findet bei jedem Wetter statt. 

                  

Datum: 31. Juli 2021
Treffpuinkt: 09:50 Uhr beim Zytturm

Kosten: CHF 5.00 pro Person, Teilnehmer/Teilnehmerinnen unter 18 Jahren gratis

Anmeldung: nicht erforderlich 

 

 

Schwerpunktführung


Stadtbefestigung

Markus Hürlimann

Stadtbefestigung

 

Welche Funktion hatte eine Stadtmauer? Die Vorteile waren vor allem wirtschaftlicher Art: Kontrolle der Verkehrswege und über den Markt und die Erhebung von Zöllen und Abgaben. Die Mauer trennte die Stadt vom Umland ab und hatte so auch eine hoheitliche Funktion. Dazu kamen polizeiliche Aufgaben: Sie bot Sicherheit (die Tore wurden in der Nacht geschlossen) und hielt unerwünschte Personen von der Stadt fern (Diebe und Vagabunden). Zudem war immer wieder mit ansteckenden Krankheiten und Seuchenzügen zu rechnen (z. B. mit der Pest). In Kriegszeiten aber war die Verteidigungsfunktion die wichtigste Aufgabe.

 

 

Mit Markus Hürlimann

 

Die Führung findet bei jedem Wetter statt. 

 

Datum: 28. August 2021

Treffpunkt: 09:50 Uhr beim Zytturm

Kosten: CHF 5.00 pro Person, Teilnehmer/Teilnehmerinnen unter 18 Jahren gratis

Anmeldung: nicht erforderlich

 

 

Schwerpunktführung


Frauenstadtrundgang

Elisabeth Huber

Frauenstadtrundgang

 

Vom Mittelalter bis zum Frauenstimmrecht

Von Mägden am Kolinbrunnen, von Frauenspenden zur St.-Oswalds-Kirche, von der Marienverehrung, von der ersten Lehrerin, vom Frauenrecht und Prozessen im Rathaus und vielem mehr in der Altstadt.

 

Mit Elisabeth Huber

 

Die Führung findet bei jeder Witterung statt.

 

Datum: 23. Oktober 2021 

Treffpunkt: 09:50 Uhr beim Zytturm

Kosten: CHF 5.00 pro Person, Teilnehmer/Teilnehmerinnen unter 18 Jahren gratis

Anmeldung: nicht erforderlich